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26. Juni 2004 - Wien - Ansprache der Vertreter des orthodoxen Judentums (NETUREI KARTA) waehrend der Demonstration gegen den geplanten "Theodor-Herzl-Platz"

Because of the Jewish Sabbath, Jewish law restricted the Rabbi from speaking into the microphone. Their statement was read by one of the non-Jewish organizers.

26. Juni 2004 - Wien - Ansprache der Vertreter des orthodoxen Judentums (NETUREI KARTA) waehrend der Demonstration gegen den geplanten "Theodor-Herzl-Platz"

Weitere Informationen über: www.nkusa.org/activities/Demonstrations/26June04Vienna.cfm

Moege der Segen des Schoepfers auf Euch, unseren lieben Bruedern, ruhen, dem seit Langem leidenden palaestinensischen Volk.

Wir, von Neturei Karta International, gruessen Euch von Jerusalem, von London und aus der ganzen Welt.
Wie bereits viele von Euch wissen, standen die observanten [orthodoxen, regeltreuen] Juden von Anbeginn in einem Gegensatz zur zionistischen Bewegung.

Die ersten Vertreter des Zionismus waren Atheisten, Maenner, die ihren eigenen juedischen Glauben ablehnten und verrieten.

Orthodoxe Juden haben immer geglaubt, dass es ein goettliches Gebot ist, dass die juedischen Menschen im Exil als treue Buerger ihrer Gastnationen verbleiben muessen, bis der Allmaechtige die Erloesung der ganzen Menschheit bestimmt.

Deswegen bedeutet es fuer uns nichts, ob der zionistische Staat religioes oder saekular ist, ob er links oder rechts steht.

Egal welcher Art dieser Staat sein wird, thora-treue Juden in der ganzen Welt, selbst einschliesslich jener im Heiligen Land, werden diesen Staat niemals anerkennen.

Eine grosse Anzahl der im Heiligen Land lebenden Juden verweigern die Annahme jeglicher staatlicher Gelder und nehmen nicht an Wahlen teil und selbstverstaendlich verweigern sie den Dienst in den Besatzungstruppen.
Ferner nehmen wir die seit Jahrzehnten anhaltende Unterdrueckung und Demuetigung des palaestinensischen Volkes wahr, besonders wie es jetzt durch die verbrecherische Politik von Scharon, eine ungeheuerliche Sünde, geschieht.

Die Thora fordert uns auf, mit allen Menschen gerecht zu verfahren.

Die Thora fordert uns auf, allen Menschen gegenueber Guete und Ergebenheit an den Tag zu legen, besonders jenen Menschen gegenueber, in deren Laendern wir uns waehrend unseres Exiles aufhalten.

Deswegen ist unvermeidlich die wahre juedische Haltung das Mitgefuehl fuer die Bedraengnis der Verfolgten und Unterdrueckten
Es ist undenkbar fuer uns, daß das juedische Volk jemals als Tyrann, Verfolger oder Enteigner auftritt.

Und tatsaechlich sind nur diese Zionisten, welche die Juden von ihrem eigenen, wahren Glauben entfremdet und durch die unaufhoerliche Propaganda der vergangenen 56 Jahre verwirrt haben, verantwortlich fuer das gegenwärtige Leiden.

Ueberall in der Welt leben ungezaehlte, glaeubige Juden, welche entsetzt sind ueber die verbrecherische und rassistische Behandlung der Palaestinenser. Diese Juden betrachten den "israelischen Staat" als eine der schlimmsten Tragoedien in der juedischen Geschichte.

Obzwar die zionistische Propagandamaschine der Welt weissmachen moechte, dass sie das Juedische Volk in der Gesamtheit repraesentiert, gelang es Gott sei Dank wahrhaftig glaeubigen Juden bei zahllosen Gelegenheiten, diese Maske wegzureissen.

Es liegt nicht lange zurück, dass eine grosse Delegation von Neturei Karta im Namen des Orthodoxen Judentums der palaestinensischen Vertretung im Orient-Haus in Ost-Jerusalem die Erklaerung über Frieden und Loyalität ueberbrachte.

Deren Sehnsucht und unsere Sehnsucht sind ein und dieselbe, naemlich Zeuge zu werden der friedlichen Aufloesung des illegitimen zionistischen Staates.

Wir verlangen die Rueckgabe allen Landes, selbstverstaendlich einschließlich Al-Aqsa, unter palaestinensische Herrschaft.

Wir streben die Rueckkehr aller palaestinensischen Fluechtlinge auf ihren rechtmaessigen Grundbesitz an.

Und schliesslich verlangen wir die unmittelbare und friedliche Aufloesung des zionistischen Staates.

Wir streben das Leben im Land Palaestina als anti-zionistische Juden an, um dort als loyale und friedliche palaestinensische Buerger zu wohnen, in Frieden und Harmonie mit unseren moslemischen Bruedern, gerade so, wie unsere Ahnen fuer Jahrhunderte in Palaestina lebten.

Bis zu dem Tag an welchem Gott die Menscheit erloesen, und alle Menschen
Gott, gemeinsam und in Harmonie, anerkennen werden, AMEN


Neturei Karta International. www.nkuk.org – [email protected]

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